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Praxis für Gelenkchirurgie
Knorpel-Info
© Dr. Gerold Mohr 2012
Behandlung der Knorpelschäden Die Behandlung von Knorpelschäden hängen zum einen von dem meist mit Röntgen, Kernspin-  Tomografie oder bei einer Arthroskopie festgestellten Stadium und Ausdehnung der  Knorpelschäden ab, andererseits natürlich von subjektiven Beschwerden des Patienten.   Operative Therapie:   Während die Schweregrade I und II  in der Regel konservativ behandelt werden und sich dadurch bessern lassen, können bei frustraner konservativer Therapie bei umschriebenen Knorpelschäden Grad III und IV  operative Maßnahmen ins Auge gefasst werden. Bei sich abhebenden und damit instabilen Knorpelschäden kann der lockere Anteil abge-tragen werden. Geht der Schaden jedoch schon bis auf den Knochen und zeigen sich gar im Kernspin schon Veränderungen im Knochen (Knochenmarködem) müssen in der Regel aufwendigere Maßnahmen durchgeführt werden. (Siehe weißer Fleck im obigen Bild) Voraussetzung ist jedoch, dass noch ein stabiler Knorpelrand vorhanden ist und der Defekt begrenzt ist und eine gewisse Größe nicht überschreitet. Das bedeutet auch, dass eine Arthrose mit diffus abgeschliffenem Knorpel nicht mit knorpelregenerativen Maßnahmen behandelt werden kann. Knorpel kann sich auch nach Abschluss des Wachstums unter bestimmten Bedingungen wieder regenerieren, wobei der ursprüngliche hyaline Knorpel nur annäherungsweise wiederherstellen lässt. Welche Verfahren bieten sich hier an? Microfrakturierung: Mit einer spitzen Ahle wird der knöcherne Untergrund eines Knorpeldefektes eröffnet. Durch die Löcher blutet es in den Defekt. Im Rahmen der Regeneration wandern Stammzellen aus dem Knochenmark ein und bilden ein knorpelähnlichen Belag. Dies ist die am häufigsten benutzte Methode, eignet sich aber nur  bis zu Schäden von 1 qcm Größe. Knorpeltransplantation ( Mosaikplastik) An unbelasteten oder nur gering belasteten Arealen des Kniegelenkes werden mit einer Stanze zylinderartige Knorpelstücke entnommen und am Ort des Defektes in den Knochen eingesetzt. Durch die runde Stanzform können nicht alle Defekte verschlossen werden, an den Entnahmestellen bleiben Defekte zurück.  Knorpelzüchtung ACT Bei der Arthroskopie werden Knorpelproben entnommen und in speziellen Labors gezüchtet. In einem zweiten operativen Eingriff werden dann die vermehrten Knorpelzellen in den Defekt eingesetzt, diese bauen dann ein knorpelähnliches Gewebe auf. Die Herstellungskosten sind sehr hoch, die Kosten werden nur sehr selten von den gesetzlichen Kassen übernommen. Kollagenimplatat, ChondroFiller ChondroFiller ist ein zellfreies Kollagen – I - Implantat zur autoregenerativen Behandlung von Schäden der Gelenkknorpel. Die Kollagenmatrix bietet optimale Bedingungen zur Einwanderung von Knorpel- und Stammzellen dar. Sie stimuliert somit die Autoregeneration und die Entstehung von hochwertigem hyalinartigem Knorpel. Der Knorpelschaden wird dadurch vollständig geschlossen. Während man die Kollagenmembran nur durch eine Gelenkeröffnung einbringen kann, lässt sich ChondroFiller auch bei bestimmten Lokalisationen mittels Arthroskopie  in den Defekt füllen, da es wie ein Komponentenkleber flüssig ist und erst im Gelenk aushärtet. Der Defekt wird von lockerem Knorpel gesäubert, mit einer Kanüle wird das flüssige Kollagen I in den Defekt eingefüllt. Nach 20 min. ist die Matrix ausgehärtet. Ergebnisse: Großer Knorpelschaden an der Oberschenkelrolle innen vor der OP Achtung:  Diese Methode ist nicht bei einer manifesten Arthrose anwendbar, sondern nur bei umschriebenen Knorpelschäden, also keine Alternative zur Prothese. Voraussetzungen: Alter 18 - 50 Jahre Erhaltener Knorpelrand, intakter Umgebungsknorpel Intakte Gegengelenkfläche Gerade Beinachse, stabiler Bandhalt, freie Beweglichkeit Intakter Meniskus Vertrieb und weitere Info: www.amedrix.de Mittlerweile gibt es erste Studien, die die Wirksamkeit und den Erfolg von Chondrofiller bestätigen - zum Downloaden: Studie Prof. Schneider Studie Prof. Jerosch
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Nach 6 Monaten ist bei der Kontrolle der Defekt wieder komplett mit  Knorpel bedeckt.
MRT - Kontrolle 6 Monate nach Knorpel-OP an der Kniescheibe: Der Defektbereich  hat sich wieder komplett mit Knorpel gefüllt, die Umbauprozesse sind aber noch nicht abgeschlossen