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Praxis für Gelenkchirurgie
Knorpel-Info
© Dr. Gerold Mohr 2012
Behandlung der Knorpelschäden  Die Behandlung von Knorpelschäden hängen zum einen von dem meist mit Röntgen, Kernspin-Tomografie oder bei einer Arthroskopie festgestellten Stadium und Ausdehnung der Knorpelschäden ab, andererseits natürlich von subjektiven Beschwerden des Patienten. Konservative Therapie: Nahrungsergänzungsmittel: Zur Verbesserung der Stoffwechselsituation des Knorpels gibt es Proteine, die die Knorpelzelle benötigt, um die Knorpelgrundsubstanz zu bilden. Langzeitstudien haben nachgewiesen, dass diese das Fortschreiten der Arthrose verlangsamen können und damit die Beschwerden lindern können. Es handelt sich hier um folgende Proteine:  Glucosamin, Chondroitinsulfat. Im Rahmen einer Knorpeltherapie sollten diese Substanzen zu etwa 1500 mg täglich über einen Zeitraum von 3 bis 4 Monaten eingenommen werden. Es handelt sich hier nicht um ein Medikament, sondern lediglich um Nahrungsergänzungsmittel, die in Apotheken und  Drogerien frei erhältlich sind. Dies ist der 1. Schritt der Arthrosetherapie. Daneben werden von der Industrie und auch in der Werbung eine Vielzahl von Stoffen angeboten, die den Knorpel verbessern sollen. Hier sollte man vorsichtig sein, denn hier gibt es keine kontrollierten Studien, was nicht heißen muss, dass eine Verbesserung der Belastbarkeit des Gelenkes erreicht werden kann. Hyaluronsäure: Bei der Hyaluronsäure handelt es sich um die chemische Substanz der Gelenkflüssigkeit, welche die sogenannte Schmierung des Gelenkes durchführt. Bei Knorpelschäden und Arthrosen wird nur wenig und teilweise eine minderwertige Gelenkschmiere produziert, so dass es hier immer wieder zu Reizzuständen kommt. Die Hyaluronsäure ist wesentlich visköser, d.h. zähflüssiger. Nach der Einspritzung in das Gelenk legt sich diese wie ein Schmierfilm über die geschädigten Knorpelflächen, vermindert dadurch die Reizung und die Reibung des Gelenkes und damit auch die Schmerzhaftigkeit. Ob überhaupt und wie lange diese Spritzen jedoch wirken, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Abgesehen von wenigen Versagern ist eine  Schmerz-Freiheit  oder  –Reduktion von Monaten bis sogar zu 2 bis 3 Jahren keine Seltenheit. Weitere  Behandlungsmöglichkeiten sind bei Schwellung entzündungshemmende Medikamente, oft kann Akupunktur die Beschwerden reduzieren. Dosiertes Muskeltraining mit Radfahren oder Nordic Walkung erhalten die Beweglichkeit.
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